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Jegliche gesteckten Mai-Ziele erreicht!

Es gibt ja immer dies und das, wo man verbessern möchte. Viele von euch wissen aber auch, wie viel es braucht, dass in diesem Sport am Ende alles klappt. So viele Faktoren und so viele Kleinigkeiten, die am Ende über Erfolg und Misserfolg entscheiden können. Doch jetzt zuerst zu den einzelnen Stationen.

Aquila in Wiesbaden


Marbach

Die Dressuren hätten mit beiden Pferden, Toblerone und Aquila, in der CCI4*-S besser sein können. Mit Toblerone, im Besitz von Nicole Basieux, hat die Feinabstimmung nicht so gepasst und Aquila, im Besitz von Tanja Weber, war zu gespannt und dadurch verspannt in der Aufgabe. Es war einmal mehr ein nasses Turnier und ich war mir nicht sicher, ob ich mit dem zweiten Pferd auf der Startliste, Aquila, ins Cross starten würde. Doch die Boden-Bedingungen fühlten sich mit Toblerone sehr gut and und die Veranstalter gaben während der Prüfung alles, um diesen Standard zu halten. Somit gingen beide Pferde super sichere und lockere Runden. Es ist solch eine Freude, zu merken, wie sie ihren Job gerne machen! (Die Zeit war nebensächlich, da wir zwei Wochen später nach Wiesbaden fuhren). Das Springen der beiden Pferde war fantastisch. Sie sprangen Null in einem grossen und Fehler provozierenden Kurs! Schöggeli resultierte top 10 und Aquila war top 15 platziert! Für Schöggi war es zudem die erste Prüfung seit der WM in Pratoni!



Baborowko

Es war toll, nach unserem 4*-L Sieg im letzten Jahr, wieder nach Baborowko zurückzukehren.

Top Job's Jalisco, im Besitz von Peter Attinger und Martin Zak, und Victoryhope Treille, im Besitz von Peter Attinger, starteten in der gleichen Kategorie, um sich eine Championatsqualifikation (Europameisterschaft 2023 und Olympische Spiele 2024) zu sichern. Konzentriert nahm ich eine Disziplin nach der anderen, um dieses Quali-Ergebnis sicher ins Trockene zu bringen. Mit Vickys Dressur war ich sehr zufrieden. Er zeigte sich in der Stadionatmosphäre nervenstark. Mit Poldi (Jalisco) war ich etwas enttäuscht, da ich seine Einstellung oder seinen Kopf zu Beginn der Galopparbeit absolut verlor und er, ich kann es nicht anders sagen, ein bisschen machte was er wollte... Es war alles andere als ein Desaster, aber einfach sehr schade.

Das Cross war eine Herausforderung, es gab sehr viele Stellen, an denen es uns mit einem Vorbeiläufer hätte erwischen können. Innerhalb einer Stunde musste ich beide Cross absolvieren, welche je gut 10 Minuten dauerten. Also hiess es: Konzentration von Anfang bis Ende hoch halten! Doch beide Pferde gaben mir ein super Gefühl. Wir machten es für einander möglich und kamen ohne Hindernisfehler ins Ziel! Auch hier hatte die Zeit keine Priorität - wir waren immer noch auf Quali-Kurs!

Auch am nächsten Tag fühlten sich Poldi und Vicky super an. Sie passierten problemlos den zweiten Vet-Check und auf dem Abreitplatz sprangen sie top. Nun wurde ich etwas nervös, da ich mir fast nur noch um peinliche Abflüge des Reiters Sorgen machen musste, denn Fehler wollten beide Pferde keine machen. Ich hielt mich bei beiden oben. Poldi hatte zwar einen leichten Netzroller, doch das tat soweit nichts zur Sache. Plan A hat funktioniert und beide Pferde haben die grösste Hürde zur Championats-Qualifikation genommen. Viele von euch wissen, wie viel in diesem Sport und speziell bei solchen Prüfungen schief gehen kann und ich bin überglücklich und dankbar, dass es auf Anhieb so gut geklappt hat!



Wiesbaden

Danach ging es mit den "Marbach-Pferden" (Schöggeli und Aquila) zum legendären Wiesbadener Pfingstturnier. Es ist auch ein "klein Aachen", da sich verschiedenste Pferdesport Disziplinen auf höchstem Niveau treffen. Die Dressur fand vor dem Schloss in sehr atmosphärenreicher Stimmung statt. Beide Pferde liefen dementsprechend richtig heiss. Zuerst machte ich mir einen ziemlichen Kopf, doch es war offensichtlich, dass auch viele andere mit dem gleichen Thema zu kämpfen hatten. Also lag noch alles drin.

Der Springparcours auf dem grossen Rasenspringplatz mit viel Licht- und Schattenspiel klassierte einige Pferde.

Aquila streifte die Planke leicht, doch das war der einzige Fehler! Meine Güte tat das gut! Eine kleine Revanche für Aachen letztes Jahr. Ich war unheimlich stolz auf sie!

Schöggeli hatte einen untypischen Fehler an der Trippelbarre und da das der Anfang einer Linie war, gab es leider zwei Folgefehler.

Für mich war Wiesbaden mit Schöggeli eine Vorbereitung für Aachen und mit Aquila der Saisonhöhepunkt. Also wollte ich mit Zweiteren im Cross angreifen. Ich wusste, die Zeit würde sehr schwer einzuhalten sein, denn es war eng und wendig. Etwa wie ein Indoorkurs der Outdoor ausgetragen wird. Schnell und wendig aber ist Aquila's Spezialität. Ihre Besitzerin und Groom an diesem Wochenende, Tanja Weber, fragte mich nach meinem Gefühl vor dem Cross und ich antwortete: "Wenn ein Pferd in diesem Feld die Zeit einhalten kann, dann ist es Aquila." Also gaben wir alles, was in uns steckte. Und ich glaube wirklich: Je verrückter wir unterwegs sind, desto mehr liebt sie es! Und ich hatte tatsächlich Recht. Wir blieben als einziges Paar in der erlaubten Zeit und wurden auf dem Platz als schnellste Frauen von Wiesbaden bekannt. Das spülte uns auf den achten Rang und zu einer Platzierung. Für den besten Geländeritt gab es auch noch ein schönes Buch vom Pferdemaler Klaus Philipp, welches ich bereits ganz fasziniert durchstöbert habe. Mit Toblerone ging ich das ganze etwas gemütlicher an und wir genossen das zahlreiche Publikum am Pistenrand.




Wunderschöne Dressur Location


CHIO Aachen

Nächste Station ist Aachen mit Toblerone und dem ersten Schweizer Team, seit es die Vielseitigkeit beim CHIO gibt!

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